Facharzt für Urologie, Andrologie und medikamentöse Tumortherapie; Pirmasens, Schlossstr. 19, 06331 / 1 24 04
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Röntgen

2005 wurde in unserer Praxis eine neue Röntgenanlage (Generator und Röhre) installiert.

Wir führen alle gängigen urologischen Röntgenuntersuchungen durch.

In der Abdomenleeraufnahme erkennt man, neben einer orientierenden Beurteilung des mitabgebildeten Skeletts, Lage und Größe der Nieren. Bestimmte Steintypen sind hier bereits erkennbar.

Zum Urogramm (syn.: iv-Niere, Ausscheidungsurogramm etc.) wird jodhaltiges Kontrastmittel infundiert. Trotz Verwendung moderner nicht ionischer Kontrastmittel ist es wichtig zu wissen, ob eine Jodunverträglichkeit vorliegt. Weiterhin sind Informationen über Nierenfunktion (Kreatininwert), Schilddrüsenveränderungen (Überfunktion) und Medikamenteneinnahme (Diabetes: Metformin) vor der Untersuchung notwendig. Die eigentliche Untersuchung dauert ca. 20-30 min und erfolgt nüchtern. Das Urogramm liefert Aussagen über Form, Lage und Funktion der Nieren. Das urinableitendes Hohlsystem (Nierenkelche, Nierenbecken und Harnleiter) lassen sich ebenso wie die Harnblase detailliert beurteilen.

Zum Cystogramm (Röntgenuntersuchung der Blase) wird die Harnblase über einen dünnen Katheter mit Kontrastmittel aufgefüllt. Aufnahmen bei Füllung und beim Wasserlassen (Miktionsaufnahme) zeigen Veränderungen der Harnblase oder einen sogenannten Reflux, bei dem bei Miktion Urin in die Niere zurückfließt. Nach Einlage eines Kettchens zur Markierung der Harnröhre kann man Lageveränderungen bei Miktion zeigen. Dies ist im Rahmen der Diagnostik bei Harninkontinenz der Frau von Bedeutung.

Beim retrograden Urethroramm wird die Harnröhre mit Kontrastmittel gefüllt, um z.B. Harnröhrenengen (Strikturen) dazustellen.

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